Rohatsu bedeutet wörtlich “der achte Tag des zwölften Monats“ nach dem alten chinesischen-japanischen Mondkalender und wird am 8. Dezember zelebriert. Rohatsu erinnert an die Erleuchtung des historischen Buddha Shakyamuni. Laut Überlieferung erreichte er am 8. Tag des 12. Monats die Erleuchtung, nachdem er mehrere Tage tief meditierte.
In den Zen-Klöstern Japans wird diese siebentägige Meditationszeit, das Rohatsu-Sesshin, intensiv; mit langen Sitzeinheiten und ohne sich hinzulegen, praktiziert. Der 8. Tag endet oft mit einer Nachtwache bis zum Morgengrauen – es symbolisiert Buddhas letzte Nacht unter dem Bodi-Baum.
Im Eiho-Ji Rinzai-Zen Tempel in München praktizierten wir auch in der Wochen des Rohatsu, keine Woche, aber jedes Jahr an einem Zen-Wochenende (2025 vom 5. Bis 7. Dezember).
Karin
Eindrücke und Bilder vom Rohatsu im Eiho-Ji in München Dornach und dem Rohatsu-Sesshin im ältesten Rinzai-Zen Kloster Japans, dem Kennin-Ji Kloster in Kyoto mit dem Zen-Meister des Kloster und Yasusada Seki und Doitsu.


